KEC - ERCI 6:3 // Freitag, 27.02.2026
Haie bestrafen ERC-Fehler eiskalt
Der ERC Ingolstadt verliert das Gastspiel beim Tabellenführer Kölner Haie trotz einer frühen Zwei-Tore-Führung am Ende wieder zu deutlich mit 6:3. Im dritten Drittel hatten sie gleich mehrfach Pech und hätten sich einen Punktgewinn verdient.
Glück fehlt im Schlussdrittel
Dabei erwischte der ERC einen Traumstart und war im ersten Drittel das deutlich bessere Team. Daniel Pietta erzielte in der 3. Minute die Führung, Myles Powell legte in Unterzahl das 2:0 nach (5.). Die Angriffsbemühungen der Haie hatten die Panther weitgehend gut im Griff und waren dem 3:0 deutlich näher als die Hausherren dem Anschluss. Abbott Girduckis‘ Schuss prallte vom Innenpfosten wieder zurück ins Feld (11.) und aus dem Nichts kamen die Kölner doch zum 2:1. Ein Schuss, de eigentlich deutlich am Tor vorbeigegangen wäre, prallte von Louis-Marc Aubrys Schlittschuh über die Linie (16.).
Im Mittelabschnitt fehlten den Blau-Weißen im Powerplay nur Zentimeter zum 3:1. Stattdessen fiel auf der Gegenseite der Ausgleich durch Valtteri Kemiläinen (23.). Zwei Zeigerumdrehungen später drehte Kevin Niedenz das Siel komplett (25.). Doch die Oberbayern hatten diesmal einen Konter parat. Riley Barber jagte den Puck nach einem überstandenen Unterzahlspiel zum 3:3 in die Maschen. Und als der ERC der erneuten Führung im Powerplay nah war, schlug Patrick Russel per Shorthander eiskalt zu (39.).
Mit der Führung im Rücken agierten die Haie im dritten Drittel im Stile einer Spitzenmannschaft. Sie ergriffen selbst die Initiative und ließen vor dem eigenen Gehäuse kaum mehr etwas zu. Und wenn die Panther gefährlich wurden, wie bei Bretons Pfostentreffer sowie bei einem Alleingang von Barber bei dem fälschlicherweise Abseits gepfiffen wurde (49.), fehlte das Quäntchen Glück. Fünf Minuten später klingelte es durch Barber wieder am Pfosten des Kölner Tores. Die Haie machten innerhalb von 15 Sekunden alles klar und schraubten das Ergebnis auf 6:3 (56.).
Stimme zum Spiel
Panther-Trainer Mark French: „Wir waren 2:0 vorne und haben ein sehr gutes erstes Drittel gespielt. Köln hat den Widerständen getrotzt, aber auch wir hatten eine Antwort. Auch im dritten Drittel hatten wir unsere Chancen mit den Pfostentreffern. Wir haben alles versucht und an diesen Spielen kann man wachsen.“
Sonntag Heim-Derby
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DEL, 46. Spieltag
KEC ERCI
Tore
0:1 Daniel Pietta (3.) EQ
0:2 Myles Powell (5.) SH1
1:2 Louis-Marc Aubry (16.) EQ
2:2 Valtteri Kemiläinen (23.) EQ
3:2 Kevin Niedenz (25.) EQ
3:3 Riley Barber (28.) EQ
4:3 Patrick Russell (39.) SH1
5:3 Gregor MacLeod (56.) PP1
6:3 Ryan McInnis (56.) EQ
Schiedsrichter
HSR: Sean MacFarlane / Marc Iwert
LM: Patrick Laguzov
LM: Jan Philipp Priebsch
Strafminuten
Köln: 13 min.
Ingolstadt: 25 min.
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