RBM - ERCI 3:1 // Sonntag, 02.10.2022
ERC lässt zu viel liegen
Der ERC INgolstadt geht erstmals in dieser Saison puntklos vom Eis. Im oberbayerischen Derby beim EHC Red Bull München unterlagen die Panther knapp mit 3:1, weil sie mit vielen Strafen schlecht in die Partie fanden, zu viele Chancen liegen ließen und das eine oder andere Mal auch das Quäntchen Glück fehlte.
Dauer-Unterzahl im Auftaktdrittel
Die Panther, die im Vergleich zum Freitag mit dem gleichen Personal, aber leicht veränderten Formationen begann, machten sich das Leben selbst schwer. Die Hälfte (!) des ersten Drittels mussten sie nämlich in Unterzahl agieren, unter anderem weil sich Colton Jobke bereits nach knapp zwei Minuten eine Matchstrafe einfing. Allerdings arbeiteten die Gäste bravourös und behielten mit einem Mann weniger eine weiße Weste. Vielmehr hatten sie durch Enrico Henriquez und Frederik Storm, die im Penalty Killing jeweils allein auf Münchens Goalie Mathias Niederberger zusteuerten, zwei Großchancen auf die Führung. Dass die Blau-Weißen trotzdem mit einem Rückstand in die Pause gingen, lag am etwas glücklichen Treffer von Patrick Hager (17.). Der Nationalspieler überwand den bis dato stark haltenden ERC-Goalie Michael Garteig mit einem unglücklich abgefälschten Schuss.
ERC-Druckphase nicht von Erfolg gekrönt
Gleiches Bild zu Beginn des zweiten Abschnitts: Die Panther in Unterzahl. Erneut hielt sich das Team von Headcoach Mark French schadlos, aber die Gastgeber nutzten den Rückenwind des Powerplays, um auf den zweiten Treffer zu drücken. Überwinden konnten sie Garteig aber nicht. Gegen Mitte des Drittels wurde dann auch der ERC offensiv aktiver und war dem Ausgleich gleich mehrfach ganz nah. Zunächst legte Justin Feser zu Beginn einer fünfminütigen Dauerdruckphase die Scheibe bei einem Konter knapp vorbei (31.) und auch Ben Marshall sowie Enrico Henriquez verfehlten das Ziel bei einer Doppelchance haarscharf (33.). Gegen den Versuch von Charles Bertrand aus dem Slot war Niederberger auf dem Posten (34.). In der 37 Minute waren die Schanzer mit dem Glück im Bunde, als Frederik Tiffels das weit offene Tor verfehlte.
Storms Tor reicht nicht
Nachdem das dritte Drittel zunächst ohne Highlights verstrich, luden die Panther die Hausherren zu einem weiteren Powerplay ein und das sechste Überzahlspiel nutzten die Red Bulls schließlich. Nach einem starken Pass von Austin Ortega hatte Chris DeSousa am langen Pfosten keine Mühe, einzuschießen (47.). Auf der Gegenseite wollte die Scheibe nach einem Gestocher nicht ins Tor, sondern blieb kurz vor der Linie liegen, von wo sie ein Münchener wegkratzte (50.). Als sich dem ERC zehn Minuten vor dem Ende eine 79-sekündige doppelte Überzahl bot, brach Storm endlich den Bann. Der Däne fälschte einen Edards-Schuss zum Anschlusstreffer ab (51.). In der Folge drückten die Ingolstädter mächtig auf den Ausgleich und hatten bei Simpsons Pfostentreffer Pech (54.). Weil die Scheibe auch in der Folge nicht mehr über die Linie mochte und Darryl Boyle 22 Sekunden vor dem Ende mit seinem Treffer ins verwaiste ERC-Tor für den Schlusspunkt sorgte, gingen die Panther erstmals in dieser Saison puntklos vom Eis.
Stimme zum Spiel
ERC-Trainer Mark French: „Gleich zu Beginn mussten wir viel Unterzahl spielen. So will man natürlich nich in ein Spiel starten, weil es auch viel Energie kostet. Im zweiten Drittel haben wir im Spiel ohne Puck zu oft unsere Struktur verloren, erst in der zweiten Hälfte der Partie haben wir dann die Füße auf den Boden bekommen. Nach dem Anschlusstreffer hatten wir das Momentum und einige Chancen, um doch noch den Ausgleich zu erzielen."
Am Mittwoch reisen die Panther zu den Bietigheim Steelers, bevor am Freitag der amtierende Meister Eisbären Berlin an der Donau gastiert. Karten für diesen Kracher können Sie sich bereits im Online-Ticketshop und im Fairplay Hockey Shop (Di-Fr: 14-18 Uhr) sichern.
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DEL, 7. Spieltag
RBM ERCI
Tore
1:0 Patrick Hager (17.) EQ
2:0 Christopher Desousa (47.) PP1
2:1 Frederik Storm (51.) PP2
3:1 Daryl Boyle (60.) EQ
Schiedsrichter
HSR: Zsombor Palkövi / Andre Schrader
LM: Joshua Römer
LM: Alex Karabetsos
Strafminuten
München: 8 min.
Ingolstadt: 17 min.
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