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ERCI - EBB 2:3 // Mittwoch, 28.04.2021

ERC muss in Spiel drei

Der ERC Ingolstadt konnte seinen Matchball im zweiten Halbfinalduell zuhause gegen die Eisbären Berlin nicht nutzen. Die Panther unterlagen mit 2:3. Besonders bitter: Lange Zeit hatten sie geführt und mussten den Siegtreffer erst eine Minute vor Schluss hinnehmen.

Die Gastgeber, die ohne den verletzten Daniel Pietta auskommen mussten, erwischten einen Traumstart in ihr Matchball-Spiel. Tim Wohlgemuth brachte seine Farben nach nur 57 Sekunden in Führung. Es folgten wütende Angriffe der Gäste. Die beste Chance vergab Kris Foucault nach einem sehenswerten Solo. Auf der Gegenseite verpasste Justin Feser bei einer Großchance das 2:0, weil Berlins Goalie Mathias Niederberger hervorragend parierte (7.). Gegen Mitte des ersten Drittels war es dann Leo Pföderl, der nach einem Abpraller den Ausgleich erzielte. Bei einem Eisbären-Konter in Unterzahl über Zach Boychuck musste ERC-Goalie Michael Garteig einen Monstersave auspacken, um den Rückstand zu verhindern. Nur Sekunden danach setzte Wayne Simpson das Spielgerät an den Innenpfosten (15.). Matt White testete zwei Zeigerumdrehungen später das Gestänge des Ingolstädter Tores.

Im Mittelabschnitt gelang es den Gästen, deutlich mehr Zeit in der offensiven Zone zu verbringen. Immer wieder zwangen sie die Hausherren zu extrem langen Wechseln, während denen es in einigen Situationen vor dem Panther-Gehäuse richtig brenzlig wurde. Über ihr schnelles Umschaltspiel blieben die Blau-Weißen aber weiterhin gefährlich und kamen so auch zur erneuten Führung. Nach erstklassiger Vorarbeit von Wohlgemuth, der einen Zwei-auf-Eins-Angriff durch einen tollen Move zum Zwei-auf-Null machte, schoss Mirko Höfflin flach ein (27.). Die Berliner blieben auf dem Gaspedal, hatten aber bei einem Schlenzer von Ben Marshall Glück, dass der Puck zunächst an die Latte klatschte und dann nur auf anstatt ins Tornetz sprang (36.).

Die Gäste kämpften auch im Schlussabschnitt weiter um den Ausgleich und hatten in der 50. Minute das Glück auf ihrer Seite. Marcel Noebels brachte die Scheibe im Powerplay per Schlenzer vor das Tor und von Matt Whites Schlittschuh prallte die Scheibe über die Linie. Und es kam noch bitterer. 63 Sekunden vor Schluss hatte Ryan McKiernan über links zu viel Platz und überwand Garteig zur Führung.

Stimme zum Spiel

ERC-Coach Doug Shedden: „Wir hatten ein gutes erstes Drittel, mit zwei Pfostentreffern. Ich weiß nicht, warum wir dann so nachgelassen haben. Über das ganze Spiel gesehen war Berlin die bessere Mannschaft und hat einen Weg gefunden, um das Spiel am Ende zu gewinnen. Wir wussten, dass es eine enge Serie wird. Aber von einige Spielern brauchen wir noch mehr.“

Damit müssen die Panther am Freitag (18:30 Uhr) in Spiel drei in der Hauptstadt um den ersten Finaleinzug seit 2015 kämpfen.

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