RBM - ERCI 5:6 // Dienstag, 24.03.2026
ERC gewinnt Spiel 1
Der ERC Ingolstadt hat den Auftakt ins Playoff-Viertelfinale gewonnen und geht mit einer 1:0-Serienführung in das Heimspiel am Freitag (19:30 Uhr). Im SAP Garden setzte sich das Team von Headcoach Mark French gegen Red Bull München mit 6:5 durch.
Drei Tore in vier Minuten legen Grundstein
Die Panther fanden trotz eines frühen Unterzahlspiels gut in die Partie. Es entwickelte sich ein ausgeglichener Schlagabtausch, in dem der ERC zunächst wenige hochkarätige Chancen zuließ. Alles, was auf den Kasten kam, war sichere Beute für Keeper Devin Williams. Auf der Gegenseite schlug Myles Powell in der 6. Minute eiskalt zu. Der Center schoss die Blau-Weißen unter dem Jubel der gut 700 mitgereisten Ingolstädter Fans in Führung.
Hatten die Hausherren im ersten Abschnitt ein frühes Powerplay noch ungenutzt gelassen, machte es der ERC zu Beginn des zweiten Drittels besser. Riley Barber erhöhte 98 Sekunden nach Wiederbeginn auf 2:0. Und sein Reihenkollege setzten noch einen drauf. Peter Abbandonato machte einen Doppelschlag draus, als er einen abgeblockten Schuss in die Maschen hämmerte. In Unterzahl musste Williams gegen Maxi Kastner alles aufbieten, um den Anschluss zu verhindern (25.). Seinem Gegenüber Antoine Bibeau rutschte ein Schuss von Kenny Agostino irgendwie durch (26.). Drei Minuten später kamen aber auch die Landeshauptstädter zu ihrem ersten Treffer. Jeremy McKenna fälschte unhaltbar ab. München wurde nun offensiv wieder deutlich aktiver und verkürzte 39 Sekunden vor der Pause auf 4:2. Brady Ferguson wurde von Abbott Girduckis aus den Augen verloren und traf mit dem zweiten Nachschuss.
Mitten hinein in die Hoffnungen auf eine Aufholjagd der Red Bulls fuhren die Panther einen Konter, den Alex Breton zum 5:2 veredelte (45.). In einem Powerplay gut sechs Minuten vor Schluss versuchte München nochmal alles und nahm Bibeau für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Das nutzte Tobias Rieder, um zu verkürzen (56.). Aber nur 23 Sekunden später war Johannes Krauß frei durch und stellte auf 6:3. Damit war Spiel eins entschieden. Auch wenn es durch die späten Treffer von Ferguson (59.) und Ville Pokka (60.) nochmal spannende wurde.
Stimmen zum Spiel
ERC-Trainer Mark French: „In Führung zu gehen ist auswärts immer wichtig. Vor dem Hintergrund der beiden Hauptrundenspiele in München war es heute aber nochmal einen Tick bedeutender. München ist ein offensivstarkes Team und hat gedrückt. In den Playoffs geht es darum, den Sieg zu holen. Und das haben wir geschafft.“
Panther-Stürmer Kenny Agostino: „Wir sind gut rausgekommen und haben insgesamt ein gutes Spiel gemacht. Natürlich hätten wir in der zweiten Spielhälfte ihre Chancen mehr limitieren müssen, aber wir haben im dritten Drittel zu Beginn ein wichtiges Tor erzielt und den Sieg geholt.“
Freitag erstes Playoff-Heimspiel
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Playoff Viertelfinale 1
RBM ERCI
Tore
0:1 Myles Powell (6.) EQ
0:2 Riley Barber (22.) EQ
0:3 Peter Abbandonato (23.) EQ
0:4 Kenny Agostino (26.) EQ
1:4 Jeremy McKenna (29.) EQ
2:4 Brady Ferguson (40.) EQ
2:5 Alex Breton (45.) EQ
3:5 Tobias Rieder (56.) PP1
3:6 Johannes Krauß (56.) EQ
4:6 Brady Ferguson (59.) PP1
5:6 Ville Pokka (60.) EQ
Schiedsrichter
HSR: Sean MacFarlane / Marian Rohatsch
LM: Yannik Koziol
LM: Joshua Römer
Strafminuten
München: 17 min.
Ingolstadt: 21 min.
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