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Nationalmannschaft // Freitag, 28.05.2021

WM-Update: "Chillen" am spielfreien Tag

Nach dem sensationellen 3:1-Sieg musste sich das deutsche Team am Mittwoch-Nachmittag im vierten Turnierspiel erstmals geschlagen geben. Gegen Kasachstan unterlag das Team von Bundestrainer Toni Söderholm unglücklich mit 3:2. „Das war schon sehr ärgerlich, dass wir die Führung nicht verteidigen konnten. Wir haben im letzten Drittel einen Tick zu wenig investiert und sind für unsere Fehler bestraft worden“, sagt Panther-Verteidiger Fabio Wagner, der erneut eine starke Leistung zeigte und beinahe sein erstes WM-Tor erzielt hätte. Im ersten Drittel klatschte ein Schuss des Defenders aber nur an die Latte.

Mit seinen ersten Spielen bei der Weltmeisterschaft ist der 25-Jährige bisher im Großen und Ganzen zufrieden. „Ich habe mich schnell zurechtgefunden. Wir haben eine gute Mannschaft und mit Holzi (Korbinian Holzer; Anm. d. Autors) zusammenzuspielen ist relativ einfach. Wir helfen uns gegenseitig sehr gut. Trotzdem gibt es bei mir noch Dinge zu verbessern. Ich will mich weiter steigern.“

Tischtennis und Bundesliga

Bevor es am Samstag um 19:15 Uhr (live bei SPORT1) gegen Finnland im Kampf um die Viertelfinal-Qualifikation weitergeht, standen für die deutsche Nationalmannschaft zwei spielfreie Tage an. „Das war schon gut, mal zwei Tage frei zu haben und am Donnerstag auch mal nicht zu trainieren. Wir haben im Hotel einen Meeting-Raum, in dem wir uns die Zeit vertreiben können. Da steht eine Tischtennisplatte und wir haben einen Beamer. Das eine oder andere Bundesliga-Spiel haben wir uns da in den vergangenen Tagen schon angeschaut“, erzählt Wagner über den Alltag im Teamhotel. „Auf den Zimmern dürfen wir uns wegen der Corona-Regeln ja nicht treffen.“

Ab Samstag geht es dann in die heiße Phase der Gruppenspiele. Mit Finnland, den USA und WM-Gastgeber Lettland stehen noch drei schwere Gegner auf dem Programm. „Wir brauchen auf jeden Fall noch einen Sieg, um uns für das Viertelfinale zu qualifizieren“, gibt Wagner vor.

Von den Spielen des DEB-Teams hat Panther-Stürmer Frederik Storm, der für Dänemark bei der Weltmeisterschaft dabei ist, bisher zwar nichts gesehen, aber „ich habe die Ergebnisse natürlich verfolgt und ein bisschen mit Wagsche (Fabio Wagner; Anm. d. Autors) geschrieben.“ Zur unglücklichen Niederlage gegen Kasachstan meinte Storm: „Man hat so viele Spiele in so kurzer Zeit. Wenn man da nicht seinen besten Tag hat und das andere Team bei hundert Prozent ist, kann sowas schonmal passieren.“

Endgültig angekommen bei der zehnten WM-Teilnahme

Beim gemeinsamen Fußball schauen am Montag konnte Storm mit seinem Lieblingsklub FC Kopenhagen nicht jubeln, Grund zur Freude hatte er erst am Dienstag. „Ausgerechnet unser großer Rivale Brondby hat erstmals nach 16 Jahren die dänische Meisterschaft geholt. Aber so hatten wenigstens ein paar Jungs aus unserem Team Freude, die Fans von Brondby sind“, meint der Stürmer. Beim 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen Großbritannien am Dienstag feierte er sein Debüt bei seiner zehnten WM-Teilnahme, nachdem er die ersten beiden Begegnungen angeschlagen verpasst hatte. „Manchmal spüre ich es noch ein bisschen, aber es ist soweit okay. Ich denke, dass ich zwei recht ordentliche Spiele gemacht habe“, sagte der 32-Jährige am spielfreien Donnerstag. „Heute stehen nur ein bisschen Behandlung und ansonsten ganz viel chillen auf dem Programm.“

Am Mittwoch mussten sich Storms Dänen gegen Russland mit 3:0 geschlagen geben, haben aber nach wie vor alle Chancen, sich für das Viertelfinale zu qualifizieren. Am heutigen Freitag steht das Duell mit Belarus auf dem Programm, ehe es am Samstag gegen die Slowakei und zum Abschluss der Gruppenphase am Montag gegen Tschechien geht. „Es ist wahnsinnig eng in unserer Gruppe. Alle Teams haben noch die Chance, sich für die K.O.-Runde zu qualifizieren. Wir wollen natürlich alle drei Spiele gewinnen. Bisher hat zwar nur unsere Top-Reihe getroffen, aber alle Formationen tragen ihren Teil bei und kreieren Chancen. Wichtiger ist ohnehin, dass jeder einzelne hart arbeitet“, so Storm.

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