
Starker Auftritt nicht belohnt
Foto: City-Press
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Der ERC Ingolstadt hat das Topspiel gegen Meister Eisbären Berlin mit 3:5 verloren. In einem unterhaltsamen und hochklassigen Match konnten die Panther die dritte Führung des Rekordmeisters nicht mehr kontern.
ERC gleicht zweimal aus
Das Spitzenspiel nahm sofort Fahrt auf. Beide Teams schlugen ein extrem hohes Tempo an, es ging rauf und runter. Für den ERC hatte Rückkehrer Riley Barber die beste Chance, auf Seiten der Gäste überwand Leo Pföderl Panther-Goalie Jonas Stettmer nach einem schnellen Angriff zur Gäste-Führung (12.). Der Meister versuchte nachzusetzen und übte großen Druck aus. Doch die Ingolstädter hielten stand und glichen noch vor der Drittelpause aus. Emil Wasenden versenkte die Scheibe 30 Sekunden vor der Sirene im Winkel.
Besser aus der Kabine kamen die Hauptstädter. Freddy Tiffels scheiterte zunächst noch am Pfosten (26.). Ty Ronning bediente zwei Minuten später Manuel Wiederer – 2:1. Als Jean-Luc Fody Stettmer kurz darauf zum dritten Eisbären-Treffer überwand, schien es ein langer Weg für den ERC zu werden. In den letzten fünf Minuten des Mittelabschnitts glichen Abbott Girduckis (35.) und Riley Barber (39.) das Match aus.
Die erstmalige Panther-Führung wollte aber nicht fallen. Stattdessen legten die Hauptstädter zum dritten Mal vor. Eric Hördler erzielte das 4:3 (51.). Die SATURN-Arena jubelte gut zwei Minuten vor Schluss über den vermeintlichen Ausgleich. Doch aufgrund einer Torhüterbehinderung zählte der Treffer nicht. Die letzte große ERC-Chance vergab Peter Abbandonato in der Schlussminute. Tiffels sorgte mit dem fünften Gästetor für den Schlusspunkt.
Stimme zum Spiel
ERC-Coach Mark French: „Das war ein Spiel mit einem Tempo, das wir bisher in dieser Saison so noch nicht hatten. Der späte Ausgleich im ersten Drittel hat uns Auftrieb gegeben. Auch im zweiten Drittel haben wir Widerstandskraft gezeigt und einen Weg gefunden, zum Ausgleich zu kommen. Am Ende kommt es auf kleine Situationen wie das eigentlich gewonnene Defensivbully vor dem vierten Berliner Tor an.“
