
Overtime-Sieg in Schwenningen
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Alex Breton (li.) erzielte den ersten Panther-Treffer. · Foto: DEL-Photosharing
Der ERC Ingolstadt setzt sich bei den Schwenninger Wild Wings mit 4:3 nach Verlängerung durch. Dabei hätten die Gäste um ein Haar eine zwischenzeitliche Drei-Tore-Führung noch aus der Hand gegeben.
3:0 schmilzt dahin
Die Panther bestimmten das erste Drittel vom Bully weg und waren insbesondere bei Gleichzahl auf dem Eis das deutlich stärkere Team. Den ersten Treffer erzielte Alex Breton per Rückhand (6.). Keine zwei Minuten später machte Riley Sheen im Powerplay den Doppelschlag perfekt. Während die Hausherren offensiv ausschließlich in Überzahl in Erscheinung traten, dabei aber spätestens bei Jonas Stettmer Endstation war, schraubte Sheen erneut im Powerplay das Ergebnis auf 3:0 (15.).
Mit der klaren Führung im Rücken verlagerte sich das Augenmerk der Blau-Weißen im Mittelabschnitt auf eine stabile Defensive. Die Wild Wings hatten nun zwar mehr Spielanteile, wirklich gefährlich für das Ingolstädter Gehäuse wurde es aber nur selten. Bis vier Sekunden vor der Pause Mirko Höfflin sein Team per Direktabnahme auf die Anzeigetafel brachte.
Als Philip Feist Stettmer gut drei Minuten nach Wiederbeginn mit einem Schlenzer überraschte und damit den Anschluss herstellte, reagierte Mark French direkt mit einer Auszeit. Doch auch das bremste den Druck der Hausherren nur bedingt. Im Powerplay glich Höfflin aus (52.). Die Entscheidung fiel in der Verlängerung. In dieser sorgte Peter Abbandoanto mit einem Schuss in den Winkel für den ERC-Sieg (61.).
Stimme zum Spiel
Siegtorschütze Peter Abbandonato: „Wir haben im ersten Drittel den Gameplan sehr gut umgesetzt. Ab dem zweiten Drittel haben wir Schwenningen zu viel Momentum gegeben. Wir müssen besser darin werden, Spiele mit eigener Führung besser zu Ende zu spielen.“
