
Löwen kontern Panther aus
Foto: DEL-Photosharing
Drei Frankfurter Tore entstanden aus Kontern. · Foto: DEL-Photosharing
Der ERC Ingolstadt hat das letzte Spiel vor der Länderspielpause verloren. Bei den Löwen Frankfurt mussten sich die Blau-Weißen mit 5:2 geschlagen geben, weil sie die Konter der Hausherren nicht in den Griff bekamen und selbst ihre Chancen offensiv nicht effizient nutzten.
Chancenwucher im ersten Drittel
Bei den Panthern feierte Philipp Preto nach sechsmonatiger Verletzungspause sein Comeback. Und nach weniger als zwei Minuten hätte er beinahe getroffen. Sein Nachschuss ging aber nicht ins freie Toreck, sondern ans Außennetz. Ansonsten erspielten sich die Gäste ein deutliches Chancenplus. Zweimal Riley Barber, Riley Sheen, Peter Abbandonato und Myles Powell konnten Löwen-Keeper Adam Scheel nicht überwinden. Paul Vinzens und ein abgefälschter Hüttl-Schuss prallten an den Pfosten. Die Hausherren hingegen glänzten vor allem mit Effizienz. Zweimal konterten sie den ERC eiskalt aus. Anthony Romano (6.) und Cam Brace (13.) schossen eine 2:0-Führung heraus.
Im Mittelabschnitt war es dann vor beiden Toren zunächst deutlich ruhiger. Bis die Panther in den nächsten Frankfurter Konter liefen. Noah Dunham konnte im Fallen noch auf Timo Kose zurücklegen – 3:0 (32.). Erst in den Schlussminuten vor der zweiten Pause kamen die Panther wieder zu eigenen Chancen. Aber weder Barber noch Powell mit einem weiteren Eisentreffer fanden den Weg ins Ziel.
26 Sekunden nach Wiederbeginn brachte Daniel Pietta den ERC dann (endlich) auf die Anzeigetafel. Eine Zeigerumdrehung später stand zum vierten Mal das Gestänge einem Ingolstädter Treffer im Weg. Als sich im Powerplay die Möglichkeit bot, zum Anschluss zu kommen, leisteten sich die Oberbayern einen haarsträubenden Puckverlust, den Daniel Pfaffengut in Unterzahl zum 4:1 nutzte (47.). Morgan Ellis brachte sein Team nochmal heran (52.). Zu mehr reichte es aber nicht mehr. Obwohl die Panther alles versuchten und in den letzten sechs Minuten mit einem Mann mehr agierten. Pfaffengut sorgte 16 Sekunden vor Ende mit dem Empty-Net-Goal für den Schlusspunkt.
Stimme zum Spiel
ERC-Verteidiger Philipp Preto: “Wir haben unsere Chancen nicht genutzt. Frankfurt hat stattdessen fast alles getroffen, was sie hatten. Dann wird es natürlich schwer, ein Spiel zu gewinnen.”
