Ein Punkt im Shootout
Saison

Ein Punkt im Shootout

Der ERC verliert zuhause 3:2 nach Penaltyschießen.

Foto: Johannes Traub/JT-Presse.de

Leon Hüttl im Zweikampf. · Foto: Johannes Traub/JT-Presse.de

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Der ERC Ingolstadt hat das Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt mit 3:2 nach Penaltyschießen verloren. Immerhin einen Zähler behalten die Blau-Weißen aber an der Donau.


Effiziente Frankfurter


Die Panther hätten früh in Führung gehen können. Nahezu müssen. Austen Keating und Elias Pul spielten einen Zwei-auf-Null-Konter frei vor Löwen-Keeper Adam Scheel schwach aus (4.), nachdem sie kurz zuvor bereits einen Zwei-auf-Eins-Konter nicht nutzen konnten. Alex Breton legte die Scheibe knapp am langen Pfosten vorbei (13.). Überwiegend per Konter gefährlich wurden auch die Frankfurter. Über weite Strecken des ersten Drittels waren aber die Panther das Team mit der Mehrzahl an Chancen.


Der ERC war zudem am Bullypunkt dominant und hatte nach vierzig Minuten eine Quote von knapp 80 Prozent. Nur machten sie daraus zu wenig. Weil sich Riley Barber im Aufbau einen Puckverlust leistete, war plötzlich Timo Kose durch und überlistete auch ERC-Goalie Devin Williams zur überraschenden Gäste-Führung (32.). Nur zwei Zeigerumdrehungen später machte Barber seinen Fehler wieder wett und markierte per Schlenzer den Ausgleich.


Als die Blau-Weißen defensiv einen Moment zu passiv waren, nutzte Austin Wagner das zur erneuten Gäste-Führung (48.). Es war erst der zwölfte Torschuss auf Williams, dem die Scheibe unglücklich von der eigenen Hose über die Linie prallte. Knapp vier Minuten vor Schluss nutzte Barber ein Powerplay, um zum zweiten Mal auszugleichen. Direkt im nächsten Wechsel hätte er das Spiel beinahe komplett gedreht, aber Scheel machte seine Großchance zunichte.


Die Entscheidung fiel im Penaltyschießen, in dem Maksim Mathuskin bei zwölf Versuchen als einziger erfolgreich war.


Stimme zum Spiel


ERC-Verteidiger Edwin Tropmann: „Wir haben heute unsere Chance nicht gut genug genutzt. Da müssen wir kaltschnäuziger sein. Daran werden wir weiter hart arbeiten.“