Sam Ruopp im Zweikampf mit Münchens Veit Oswald.
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Saison

Strafen kosten das Spiel

ERC unterliegt im ersten Heimspiel des Playoff-Viertelfinals...

Johannes Traub/JT-Presse.de

Sam Ruopp im Zweikampf mit Münchens Veit Oswald. · Johannes Traub/JT-Presse.de

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Spielergebnis

27.03.26 · 19:30

Heim

ERC Ingolstadt

1 : 6

(0:2, 0:0, 1:4)

Gast

EHC Red Bull München

PLAYOFF · Spieltag 65 · Playoff Viertelfinale

Der ERC Ingolstadt muss im Playoff-Viertelfinale den 1:1-Serienausgleich hinnehmen. In der ausverkauften SATURN-Arena unterlagen die Panther mit 1:6. Zahlreiche Strafzeiten brachten die Blau-Weißen früh auf die Verliererstraße.

Strafenflut bremst ERC-Offensive aus

Der ERC hatte sich vorgenommen weniger Strafzeiten zu nehmen als noch in den Schlussminuten des ersten Spiels. Das klappte allerdings so gar nicht. Allein im ersten Drittel handelten sie sich vier Besuche in der Kühlbox ein. Das nutzten die Gäste, die bereits im ersten Wechsel der Partie enormen Druck entfacht und damit den Ton gesetzt hatten, zu zwei Treffern. Zunächst war Tobias Rieder erfolgreich (11.), dann jagte Chris DeSousa den Puck bei einer 4-gegen-3 Überzahl ins Netz (18.). Die beste und einzig hochkarätige Gelegenheit der Panther im ersten Abschnitt vergab Johannes Krauß (19.).

Und zu undiszipliniert agierte der ERC auch im Mittelabschnitt. Allein in der ersten Hälfte des zweiten Drittels musste das French-Team fast sechs Minuten in Unterzahl agieren. Zeitweise sogar mit Drei-gegen-Fünf. So bekam man die eigene Offensive kaum in Szene gesetzt und bremste sich in einem eigenen Powerplay sofort wieder mit einer eigenen Strafzeit aus. Austen Keating bot sich mit Ablauf eines Unterzahls die große Chance auf den Anschlusstreffer, doch alleine vor Goalie Simon Wolf brachte er den Puck nicht im Gehäuse unter (38.).

Erst 29 Sekunden war das dritte Drittel alt, das sorgte Jeremy McKenna mit dem 3:0 bereits für die Vorentscheidung. In Überzahl brachte Keating sein Team zwar erstmals auf die Anzeigentafel (45.), doch Maxi Kastner machte sieben Minuten später mit dem 4:1 endgültig alles klar. Wie München vor drei Tagen, nahm auch der ERC den Goalie bereits sechs Minuten vor Schluss für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Das nutzte Rieder nur sieben Sekunden später zum 5:1. Morgan Ellis leistete sich kurz vor Ende noch eine Spieldauerstrafe wegen eines heftigen Bandenchecks. Taro Hirose machte im Powerplay das halbe Dutzend voll (57.).

Stimme zum Spiel

Panther-Coach Mark French: „Was wir im ersten Spiel gut gemacht haten, war heute nicht so gut. München konnte mit dem Forecheck viel Druck erzeugen, weil wir nicht schnell genug gespielt haben. Bei Fünf-gegen-Fünf haben wir uns zu viele Fehler erlaubt, die sie genutzt haben."

Sonntag geht’s weiter

Damit beginnt die Serie am Sonntag (19 Uhr) im SAP Garden quasi wieder bei Null. Das nächste Heimspiel in der SATURN-Arena findet am Dienstag (19:30 Uhr) statt.

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Sam Ruopp im Zweikampf mit Münchens Veit Oswald.
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Sam Ruopp im Zweikampf mit Münchens Veit Oswald. · Johannes Traub/JT-Presse.de