Historie
Historie
Meilensteine der Clubgeschichte und die Legenden, deren Trikots unter dem Hallendach verewigt sind.
Meilensteine der Clubgeschichte und die Legenden, deren Trikots unter dem Hallendach verewigt sind.
1964
Am 15. Januar 1964 entsteht der Eissport- und Rollschuh-Club Ingolstadt. In den ersten Jahren spielen die Mannschaften noch auf Natureis – und legen den Grundstein für den Eishockey-Standort an der Donau.
19641970er
Mit der Eröffnung des Eisstadions an der Jahnstraße folgte der rasante Aufschwung des Ingolstädter Eishockeys. Nach zwei Meisterschaften in der Landesliga gelingt den Ingolstädtern der nächste Schritt nach oben. 1979 wird der ERC Deutscher Regionalliga-Meister und schafft den Sprung in die Oberliga.
1970er1987
Die ERC feiert die Meisterschaft in der Oberliga Süd und gehört damit endgültig zu den etablierten Eishockey-Adressen in Süddeutschland.
19871989
Finanzielle Engpässe zwingen den Verein zum Rückzug in die Landesliga. Der Neustart gelingt: Schon 1991 steht der erneute Aufstieg in die Regionalliga Süd.
19891990er
Es beginnt eine neue Ära. Die Panther feiern zwei weitere Aufstiege und gehören 1998 bei der Neugründung der 2. Bundesliga zum Teilnehmerfeld.
1990er2001
Nach der knappen Finalniederlage gegen die Düsseldorfer EG im Jahr 2000, feierte der ERC im Jahr darauf die Meisterschaft. Der Aufstieg in die DEL bleibt aufgrund des fehlenden DEL-tauglichen Stadions aber verwehrt.
20012002
Der große Traum wird wahr: Der ERC erhält als Vizemeister der 2. Bundesliga die DEL-Lizenz und startet erstmals in der höchsten deutschen Spielklasse. Das erste DEL-Spiel findet am 6. September bei den Kölner Haien statt.
20022003
Im Oktober 2003 beziehen die Panther ihre neue Heimat. Die SATURN-Arena wird zum Mittelpunkt des Ingolstädter Eishockeys. Bereits in der zweiten DEL-Saison erreichen die Panther erstmals das Playoff-Halbfinale.
20032005
Im Finale besiegt Ingolstadt, mit NHL-Star Marco Sturm in seinen Reihen, die Düsseldorfer EG mit 4:3 nach Penaltyschießen und holt den ersten großen nationalen Titel.
20052014
Das Eiswunder von Ingolstadt! Vom 9. Tabellenplatz nach der Hauptrunde setzen die Panther beim 50-jährigen Club-Jubiläum unter Trainer Niklas Sundblad zu einem unvergleichlichen Playoff-Lauf an. Sie setzen sich unter anderem gegen den amtierenden Meister Berlin sowie den Hauptrundensieger Hamburg durch. In einer dramatischen Finalserie gewinnen die Blau-Weißen gegen die Kölner Haie im entscheidenden siebten Spiel. Dank der Tore von Christoph Gawlik und John Laliberte sichern sie sich durch den 2:0-Sieg die erste Meisterschaft für Ingolstadt!

2015
Als Titelverteidiger erreicht Ingolstadt erneut das DEL-Finale, unterliegt aber den Adlern Mannheim. Parallel startet die Premieren-Saison der Champions Hockey League.
20152019
Ein weiterer Meilenstein: Der ERC absolviert sein 1.000. Spiel in der Deutschen Eishockey Liga.
20192023
Wieder steht Ingolstadt im Endspiel um die deutsche Meisterschaft – diesmal heißt der Gegner Red Bull München. Die Serie geht mit 1:4 an die Landeshauptstädter.
20232025
Die Saison 2024/2025 beendet der ERC als Tabellenführer der DEL-Hauptrunde – der bislang beste reguläre Saison in der Clubgeschichte.
2025Zahlreiche große Spieler haben bereits für den ERC Ingolstadt gespielt, darunter etwa auch der frühere NHL-Star und heutige Bundestrainer Marco Sturm. Fünf haben bislang die Ehre erhalten, dass ihr Trikot unter dem Hallendach verewigt worden ist.

Goodall spielte von 1999–2010 beim ERC, lange Jahre als Kapitän. Er war ein Angreifer, der die Fans mit Arbeit und Scoring begeisterte. Er initiierte das Charity-Projekt „Goals for Kids“ mit.
Ast spielte von 2003–2009 beim ERC. Bekannt war er für seinen Torriecher. Er war der erste ERC-Spieler, der in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) 100 Tore erzielte.


Waite hütete von 2003–2009 das ERC-Tor. Er hält bis heute den ligaweiten Shutout-Saisonrekord. Wegen seiner spektakulären Paraden ist er bis heute auch als „The Wall“ bekannt.
Ficenec verteidigte von 2003–2014 für die Panther. Er war sehr offensivgefährlich und hatte eine Rakete von einem Schuss, weshalb er auch den Spitznamen „Bum Bum“ trägt.


Greilinger war von 2008 bis 2019 ein Panther und ist Rekordhalter des ERC. Die meisten Spiele (580), die meisten Tore (219), die meisten Assists (269) und die meisten Punkte (488) in der DEL-Geschichte des ERC Ingolstadt.