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Profis // Dienstag, 13.04.2021

Trotz Niederlage Playoff-Quali gesichert

Der ERC Ingolstadt muss sich auch in Teil zwei des Trips in den Norden geschlagen geben. Obwohl die Panther über weite Strecken das klar bessere Team waren und am Ende 48:13 (!) Torschüsse abgaben, mussten sie die Heimreise ohne Punkte antreten.

Den Panthern mussten neben Wayne Simpson und Mirko Höfflin auch noch auf den für drei Spiele gesperrten Colton Jobke sowie den angeschlagenen Sam Soramies verzichten, dennoch war ihnen von Anfang an der Wille anzumerken, es besser zu machen als bei der deutlichen Niederlage in Wolfsburg am Montag. Die beste Chance hatte Frederik Storm nach einem tollen Move (8.). Richtig Fahrt nahm die Begegnung in den letzten fünf Minuten des ersten Drittels auf. Zunächst stellten die Hausherren ihr bärenstarkes Powerplay unter Beweis. Dominik Uher traf per Onetimer (16.). Doch die Gäste hatten direkt danach gleich drei hochkarätige Chancen, um den schnellen Ausgleich zu erzielen. Doch weder Justin Feser bei einem Drei-auf-Eins, noch Louis-Marc Aubry oder Tim Wohlgemuth bei einem Pfostentreffer, brachten die Scheibe im Gehäuse unter.

Im Mittelabschnitt leisteten sich die Blau-Weißen zwei Strafzeiten und wurden dafür erneut bestraft. Niklas Andersen traf mit einem Hammer in den Winkel (26.). Bei Fünf-gegen-Fünf blieben die Oberbayern weiter die bessere Mannschaft mit den größeren Chancen. Die Effektivität ließen sie aber vermissen. Die legten sie erst in Überzahl an den Tag. Brandon DeFazio fälschte einen Ellis-Schuss erfolgreich ab (33.). Die Freude darüber währte allerdings nur 22 Sekunden, dann stellte Christian Hilbrich mit einem Treffer aus extrem spitzem Winkel den alten Abstand wieder her. Neun Torschüsse hatten die Hausherren nach 40 Minuten übrigens erst abgegeben. Eine weitere Hiobsbotschaft gab es von Ben Marshall, der sich in einem Zweikampf verletzte und im letzten Drittel nicht mehr mitwirken konnte.

Im Schlussdrittel schalteten die Panther nochmal einen Gang hoch und drängten die Pinguins nahezu durchgehend in die Defensive. Storm belohnte sein Team in der 50. Minute mit einem Hammer von der blauen Linie. Alleine in den ersten elf Minuten des dritten Drittels zeigte die Schussstatistik 16:2 Abschlüsse für den ERC. Das Shedden-Team kämpfte weiter, versuchte alles, doch der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen. Stattdessen machten sie Hausherren durch Friesen und Andersen mit zwei Empty-Net-Toren alles klar.

Weil gleichzeitig die Schwenninger Wild Wings in Iserlohn unterlagen, sind die Panther nun sicher für die Playoffs qualifiziert. Der Vorsprung auf die Wild Wings beträgt nun sieben Punkte, allerdings absolvieren die Schwarzwälder nur noch zwei Partien.

Viel Zeit zum durchschnaufen bleibt den Panthern nicht, denn schon am Donnerstag sind sie wieder gefordert. Dann gastieren um 19:30 Uhr die Iserlohn Roosters zum Nachholspiel vom Ostersonntag in der SATURN-Arena.

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